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Das Mantra Der Bäume

Es war einmal ein Pilger...

Das Mantra der Bäume: nicht

... nicht diejenigen, die den Jakobsweg beschreiten, oder ein Hadsch, der mindestens einmal in seinem Leben Mekka besuchen muss, eine Stadt, die f√ľr Muslime als heilig gilt. Sein Leben als Pilger wurde von jeder Reise auf der Suche nach etwas fast Heidnischem gemacht. Etwas, das einen m√§chtigen Zauber besa√ü, in dem das √Ątherische ihm eine Art Wissen √ľbermittelte. Er brauchte das wahre Verst√§ndnis, dass ihn wissenschaftliche Erkenntnisse verweigert hatten. Er suchte nach offener Realit√§t.

Das Geld f√ľr die langen Spazierg√§nge fehlte ihm nicht, er lebte wie ein Asket, so streng. Seine schlanke Silhouette, sein ruhiger, heiterer Gang und sein Aussehen bewegten Menschen, die ihn freiwillig f√ľtterten und die T√ľr f√ľr seine t√§gliche Hygiene √∂ffneten. Er ging durch Capoeira, Sert√£o und Pampa. Er lebte im Pantanal und in den sandigen Rastst√§tten von Rio de Janeiro. Er ging, ging sehr und immer ohne Hast oder Ungeduld. In ihm erkannte er, dass er nicht suchen, sondern von etwas entdeckt werden sollte, etwas Besonderes, das ihm die Augen √∂ffnete und ihm Selbstverwirklichung erm√∂glichte. Er wusste, dass sein Organismus mit einem klaren Verstand dazu neigen w√ľrde zu wachsen.

Und so wanderte er, getrieben vom Schicksal, jahrelang und dachte manchmal daran aufzugeben. Er hatte Angst, zu weit von der Realit√§t abzukommen und endlich nichts von Transzendenz zu bekommen. Dann setzten sich eines Tages seine ersch√∂pften F√ľ√üe an den R√§ndern des Juruena-Flusses neben einem Wasserfall ab, der in ein nat√ľrliches Schwimmbecken aus durchsichtigem gr√ľnem Wasser st√ľrzte. Dort wuchsen Guanandis und die wei√üen Catuabas und lebten mit den Dandies roter Blumen und dem Pau-Angus rosa bl√ľhender. Ein gewaltiger M√∂nch, der immer mit seinem gro√üen Baldachin, den Fl√§chen von betr√§chtlicher Gr√∂√üe und den langen und dicken √Ąsten besetzt war, tauchten die Jatobas auch im Wald mit ihren zylindrischen St√§mmen auf, die sich √ľber 40 Meter erhoben und den Himmel entdeckten.

Das Mantra der Bäume: bäume

Der Pilger wurde jedoch von einem rosafarbenen Jequitib√° angezogen, der mehr als 50 Meter hoch sein und einen Stamm haben sollte, den man mit weniger als zehn Personen nicht umarmen konnte. Er sa√ü am Fu√üe des Baumes und schlief ein. Er erwachte mit einem Fl√ľstern zum Morgengrauen, einem Rumpeln einer weichen, zarten Brise, die wie ein tibetisches Mantra aussah. Er h√∂rte die wiederholte Kadenz einer Art Gebet, das so lange dauerte, dass man es sich nicht vorstellen konnte. Minuten, Stunden? Niemand wei√ü, und es spielt keine Rolle, dass diese B√§ume ihm zeigten, was die Augen nicht sehen konnten. Er sah in einer Art pl√∂tzlichen Erkenntnis, was er so lange in seinem Leben gesucht hatte... Frieden.

Verfasser: Raul C√Ęnovas

Video Redaktionelle: Mantra Meditation - Lichtkörper mit Musik&Text

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